Hotel Spa Planung: Experten-Leitfaden 2026
- Thomas Rödler
- vor 2 Tagen
- 10 Min. Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
Hotel Spa Planung: Grundlagen und Bedarfsanalyse Zielgruppe und Gästeerwartungen definieren Raumbedarfsermittlung und Flächeneffizienz
Zielgruppe und Gästeerwartungen definieren
Raumbedarfsermittlung und Flächeneffizienz
Saunabau für Hotels: Vorschriften und technische Anforderungen Schweizer Bauvorschriften und Hygienestandards Lüftung, Elektrik und Wasseraufbereitung
Schweizer Bauvorschriften und Hygienestandards
Lüftung, Elektrik und Wasseraufbereitung
Hotel Spa Design Trends Schweiz: Innenarchitektur und Atmosphäre Materialwahl und Lichtkonzept Akustikplanung und Entspannungsbereiche
Materialwahl und Lichtkonzept
Akustikplanung und Entspannungsbereiche
Wellnessbereich Hotel Kosten: Investitionsplanung und Wirtschaftlichkeit ROI-Berechnung für Wellness-Investitionen Betriebskosten und Amortisationszeitraum
ROI-Berechnung für Wellness-Investitionen
Betriebskosten und Amortisationszeitraum
Betriebskonzept Wellnessanlage: Von der Planung zur täglichen Praxis Personalausstattung und Recruiting Service-Standards und Qualitätsmanagement
Personalausstattung und Recruiting
Service-Standards und Qualitätsmanagement
Projektabwicklung und Digitalisierung im Spa-Bereich Projektleitung und Zeitplanung Digitale Systeme für Gästenverwaltung und Wartung
Projektleitung und Zeitplanung
Digitale Systeme für Gästenverwaltung und Wartung
Barrierefreiheit und Inklusion im Wellnessbereich
Fazit: Massgeschneiderte Lösungen für nachhaltige Spa-Erfolge
Zuletzt aktualisiert am: August 8, 2026
Hotel Spa Planung: Grundlagen und Bedarfsanalyse
Eine durchdachte Hotel-Spa-Planung beginnt mit einer ehrlichen Analyse dessen, was Ihre Gäste brauchen und was Ihr Hotel leisten kann. Bei SpaCulture GmbH begleiten wir Hoteliers durch diesen kritischen ersten Schritt, weil Fehler in der Planungsphase später teuer werden.
Die meisten Hotels machen denselben Fehler: Sie sehen ein modernes Spa bei einem Konkurrenten, kaufen ähnliche Geräte und hoffen, dass es funktioniert. Das Ergebnis ist eine teure Anlage, die weder die Gäste nutzen noch die Betriebskosten rechtfertigen kann. Der Unterschied zwischen einem erfolgreichen Wellnessbereich und einem teuren Lagerraum liegt nicht in der Ausstattung - er liegt in der Planung.
Zielgruppe und Gästeerwartungen definieren
Wer sind Ihre Gäste wirklich? Ein Businesshotel in Zürich zieht andere Erwartungen an als ein Bergresort in Valais. Ein Spa für Paare braucht andere Räume als eines für Einzelgäste oder Familien.
Die richtige Zielgruppenanalyse erfordert konkrete Daten. Schauen Sie sich Ihre Buchungsdaten an: Wie lange bleiben Ihre Gäste durchschnittlich? Welche Altersgruppen dominieren? Welche Dienstleistungen werden am häufigsten gebucht? Diese Informationen bestimmen nicht nur die Grösse Ihres Spas, sondern auch sein gesamtes Konzept.
Gästeerwartungen sind regional unterschiedlich. In der Schweiz erwarten Gäste hohe Qualität, Sauberkeit und Zuverlässigkeit. Sie schätzen authentische Entspannung mehr als glänzende Oberflächen. Ein einfaches, gut gepflegtes Dampfbad wird höher bewertet als eine überladene Anlage mit Ausstattung, die nicht funktioniert.
Raumbedarfsermittlung und Flächeneffizienz
Die Raumbedarfsermittlung ist entscheidend. Zu wenig Platz bedeutet Engpässe und unzufriedene Gäste. Zu viel Platz bedeutet hohe Betriebskosten und sinkende Rentabilität. Die richtige Balance hängt von Ihrer Zielgruppe, Ihrer Betriebsstrategie und Ihren finanziellen Zielen ab.
Beginnen Sie mit einer ehrlichen Analyse Ihrer verfügbaren Fläche. Wie viel Raum können Sie realistisch für ein Spa freigeben, ohne andere Hotelbereiche zu beeinträchtigen?
Die Flächeneffizienz ist ein Schlüssel zum Erfolg. Ein gut durchdachtes Spa mit 150 Quadratmetern kann rentabler sein als ein schlecht geplantes mit 300. Die Anordnung der Räume, die Zirkulation der Gäste und die Platzierung von Technik beeinflussen, wie effizient Ihre Anlage funktioniert.
Saunabau für Hotels: Vorschriften und technische Anforderungen
Beim Saunabau für Hotels gibt es in der Schweiz keine Kompromisse. Die Vorschriften sind klar, und die Konsequenzen für Ihre Gäste und Ihr Geschäft sind erheblich. Ein schlecht gebautes Dampfbad oder eine fehlerhafte Sauna ist nicht nur unangenehm - sie ist ein Sicherheitsrisiko.
Schweizer Bauvorschriften und Hygienestandards
Die Schweiz regelt Wellnessanlagen durch mehrere Ebenen von Vorschriften. Die Kantonalen Baugesetze definieren die grundlegenden Anforderungen, während die Bundesebene Standards setzt, insbesondere für Hygienevorschriften. Für gewerbliche Spas gelten die Richtlinien der Schweizerischen Gesellschaft für Hygiene (SGH) und die Vorgaben des kantonalen Gesundheitsamts.
Ein häufiger Fehler ist die Annahme, dass "Standard-Bauvorschriften" ausreichen. Wellnessanlagen haben spezifische Anforderungen für Wasserzirkulation, Temperaturkontrolle, Belüftung und Reinigung. Bevor Sie einen Spatechnik-Plan erstellen, müssen Sie mit Ihrem kantonalen Gesundheitsamt klären, welche Standards genau gelten.
Die Hygienevorschriften sind nicht verhandelbar. Wasserqualität muss regelmässig getestet werden. Oberflächenreinigung muss dokumentiert werden. Wartungsintervalle müssen eingehalten werden. Eine schlecht gewartete Anlage kann schnell geschlossen werden - mit erheblichen Umsatzverlusten und Reputationsschäden.
Lüftung, Elektrik und Wasseraufbereitung
Die Lüftungstechnik ist das Herzstück jedes Saunabereichs. Eine schlecht dimensionierte Lüftung führt zu Kondensation und Schimmelbildung. Eine überdimensionierte Lüftung kostet unnötig Energie. Die richtige Dimensionierung hängt von der Raumgrösse, der Nutzungsintensität und der Art der Anlage ab.
Die Elektrik in Wellnessanlagen ist nicht Standard-Elektrik. Hochtemperatur-Saunen brauchen spezielle Verdrahtung und spezialisierte Steuerungssysteme. Ein Fehler hier kann zu Bränden oder Elektroschocks führen. Nur Fachleute mit Erfahrung in Wellnessanlagen sollten die Elektrik planen.
Die Wasseraufbereitung ist ein laufender Prozess. Chlor oder alternative Desinfektionsmittel müssen richtig dosiert werden. Der pH-Wert muss konstant überwacht werden. Ein automatisiertes System mit Sensoren und Alarmen ist notwendig.
Achtung Eine häufige Kostenfalle: Unternehmen sparen bei der Planung und zahlen später das Doppelte für Nachbesserungen. Eine fehlerhafte Lüftung, die später neu dimensioniert werden muss, kostet nicht nur Material und Arbeit - sie kostet auch Betriebsunterbrechungen und Gästezufriedenheit.
Hotel Spa Design Trends Schweiz: Innenarchitektur und Atmosphäre
Das Design eines Spas ist nicht nur Ästhetik. Es ist die Fähigkeit, einen Raum zu schaffen, in dem sich Gäste sofort sicher, entspannt und willkommen fühlen. Die besten Spas in der Schweiz verstehen das. Sie sind nicht die glänzendsten oder teuersten - sie sind die, die sich richtig anfühlen.
Materialwahl und Lichtkonzept
Die Materialwahl bestimmt sowohl die Haltbarkeit als auch das Gästenerlebnis. Holz ist in Saunabereichen beliebt - es sieht warm aus, fühlt sich gut an und hat natürliche Feuchtigkeitsregulationseigenschaften. Fichte und Hemlock sind klassisch, aber regionale Alternativen funktionieren genauso gut.
Naturstein wie Granit oder Schiefer wirkt edel, ohne aufdringlich zu sein - genau das, was Schweizer Gäste schätzen. Keramik und spezielle Beschichtungen bieten Haltbarkeit in Nassräumen.
Das Lichtkonzept ist unterschätzt. Hartes, weisses Licht zerstört die Entspannungsatmosphäre. Wärmeres Licht (2700-3000 Kelvin) fördert Entspannung. Indirekte Beleuchtung reduziert Blendung. LED-Technologie ermöglicht präzise Steuerung ohne Wärmeerzeugung - wichtig in feuchten Umgebungen.

Akustikplanung und Entspannungsbereiche
Die Akustik wird oft vergessen, bis es zu spät ist. Ein Spa mit schlechter Akustik ist laut und chaotisch - das Gegenteil von entspannend. Wasser, harte Oberflächen und mehrere Gäste gleichzeitig erzeugen Lärm, der ohne Akustikplanung reflektiert und verstärkt wird.
Schallabsorbierende Materialien sind notwendig. Spezielle Deckenplatten, schallabsorbierende Wandbeläge und Wasserflächen können helfen. Die Anordnung der Räume spielt auch eine Rolle - Entspannungsbereiche sollten von aktiveren Zonen getrennt sein.
Entspannungsbereiche sind das Herzstück eines erfolgreichen Spas. Ein gut gestalteter Ruhebereich mit bequemen Liegen, angenehmer Temperatur und absoluter Ruhe kann den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen Spa und einem, das Gäste lieben, ausmachen.
Profi-Tipp Die beste Investition in Ihre Spa-Atmosphäre ist oft nicht sichtbar: richtige Akustik, gutes Lichtkonzept und ein stiller Ruhebereich. Diese drei Elemente kosten zusammen weniger als ein teures Design-Statement, aber sie beeinflussen die Gästezufriedenheit viel stärker.
Wellnessbereich Hotel Kosten: Investitionsplanung und Wirtschaftlichkeit
Die richtige Investitionsplanung ist entscheidend für den Erfolg. Viele Hotels überschätzen die Einnahmen und unterschätzen die Kosten.
ROI-Berechnung für Wellness-Investitionen
Eine ROI-Berechnung braucht realistische Annahmen. Beginnen Sie mit einer ehrlichen Analyse Ihrer Zielgruppe. Wie viel würden Ihre Gäste für Spa-Dienstleistungen zahlen? Wie viele Gäste würden diese Dienstleistungen tatsächlich nutzen? Eine Marktstudie ist notwendig.
Berechnen Sie die Einnahmen konservativ. Wenn Sie denken, dass 30% Ihrer Gäste Spa-Dienstleistungen nutzen werden, rechnen Sie mit 20%. Konservative Annahmen schützen Sie vor bösen Überraschungen.
Die Amortisationszeit ist ein wichtiger Indikator. Ein Spa, das sich in 7-10 Jahren amortisiert, ist akzeptabel. Ein Spa, das 15+ Jahre braucht, ist ein Risiko.
Betriebskosten und Amortisationszeitraum
Die Betriebskosten sind oft höher als erwartet. Energie ist ein grosser Posten - Saunas und Dampfbäder brauchen viel Wärme. Wasser, Abwasser und Chemikalien für die Wasseraufbereitung sind weitere Kosten. Wartung und Reparaturen sind unvermeidlich.
Personal ist oft der grösste Kostenfaktor. Ein Spa braucht geschulte Mitarbeiter, die wissen, wie man eine Anlage betreibt und Gäste betreut. Versicherungen und Haftung sind weitere Kosten.
Eine realistische Betriebskostenberechnung sollte mindestens diese Posten enthalten: Energie, Wasser/Abwasser, Chemikalien, Personal, Wartung, Versicherung und Marketing. Eine Faustregel: Die jährlichen Betriebskosten liegen oft zwischen 15-25% der Investitionskosten. Wenn Sie 500'000 CHF investieren, rechnen Sie mit 75'000-125'000 CHF jährlichen Betriebskosten.
Der Amortisationszeitraum ist nicht linear. In den ersten Jahren sind die Einnahmen oft niedriger. Nach 2-3 Jahren stabilisiert sich das Geschäft. Eine realistische Planung berücksichtigt diesen Ramp-up-Effekt.
Betriebskonzept Wellnessanlage: Von der Planung zur täglichen Praxis
Ein schönes Spa ist nutzlos, wenn es nicht gut betrieben wird. Der Unterschied zwischen einem erfolgreichen Spa und einem, das scheitert, liegt oft nicht in der Ausstattung - er liegt in der täglichen Praxis.
Personalausstattung und Recruiting
Die richtige Personalausstattung beginnt mit einer ehrlichen Analyse Ihrer Gästekapazität. Wie viele Gäste können Sie gleichzeitig betreuen? Wie viele Behandlungen können Sie pro Tag anbieten?
Ein häufiger Fehler ist Unterbesetzung. Spa-Mitarbeiter unter Druck führen zu Fehlern, schlechtem Service und hoher Fluktuation. Ein gut besetztes Spa ist teurer, aber es funktioniert besser.
Recruiting für Spa-Positionen ist schwierig. Sie brauchen Fachleute mit Erfahrung oder Bereitschaft zu lernen. Die Zusammenarbeit mit Schulen und Verbänden kann helfen, qualifizierte Kandidaten zu finden.
Die Schulung ist nicht einmalig. Ihre Mitarbeiter brauchen regelmässige Schulungen zu Hygienevorschriften, Sicherheit und Kundenservice. Ein Spa mit gut geschultem Personal funktioniert besser.

Service-Standards und Qualitätsmanagement
Service-Standards sind die Grundlage für Konsistenz und Gästezufriedenheit. Dokumentieren Sie Ihre Standards: Wie wird die Sauna gereinigt? Wie oft? Mit welchen Materialien? Wie werden Gäste begrüsst? Wie werden Behandlungen durchgeführt?
Qualitätsmanagement bedeutet, regelmässig zu überprüfen, ob die Standards eingehalten werden. Das kann durch Inspektionen, Gästefeedback oder interne Audits geschehen. Wenn Sie ein Problem finden, beheben Sie es sofort.
Gästefeedback ist wertvoll. Ein einfaches Feedback-System kann Ihnen sagen, was funktioniert und was nicht. Nutzen Sie dieses Feedback, um kontinuierlich zu verbessern.
Wichtige Erkenntnis Ein Spa lebt oder stirbt durch seine tägliche Praxis. Die beste Ausstattung funktioniert nicht ohne gutes Personal, klare Standards und echtes Engagement für Qualität.
Projektabwicklung und Digitalisierung im Spa-Bereich
Ein Spa-Projekt ist komplex. Es braucht Koordination zwischen Architekten, Handwerkern und Technikern. Ein schlecht verwaltetes Projekt wird teuer und dauert länger.
Projektleitung und Zeitplanung
Eine professionelle Projektleitung ist notwendig. Ein Projektmanager koordiniert alle Beteiligten, überwacht den Zeitplan, verwaltet das Budget und löst Probleme, bevor sie zu Krisen werden.
Die Zeitplanung muss realistisch sein. Wellnessanlagen sind nicht einfache Bauprojekte. Spezialisierte Installationen brauchen Zeit. Inspektionen und Genehmigungen brauchen Zeit. Unerwartete Probleme entstehen immer.
Ein kritischer Weg sollte definiert werden - die Abfolge von Aufgaben, die das Projekt bestimmen. Ein guter Projektmanager verwaltet den kritischen Weg aktiv.
Digitale Systeme für Gästenverwaltung und Wartung
Die Digitalisierung im Spa-Bereich ist Notwendigkeit. Ein digitales Buchungssystem ermöglicht es Gästen, Behandlungen zu buchen und zu bezahlen. Ein digitales Wartungssystem stellt sicher, dass Wartungsaufgaben nicht vergessen werden.
Ein Gästverwaltungssystem speichert Informationen über Gäste - ihre Vorlieben, Allergien, Behandlungshistorie. Das ermöglicht personalisierten Service.
Ein Wartungsmanagementsystem ist kritisch. Saunas und andere Ausrüstung brauchen regelmässige Wartung. Ein digitales System kann Wartungsaufgaben planen, Techniker benachrichtigen und Wartungshistorie dokumentieren. Das verhindert kostspielige Ausfälle.
Die Integration dieser Systeme mit Ihrem Hotel-Management-System ist wichtig. Gästendaten sollten nicht doppelt eingegeben werden. Das spart Zeit und reduziert Fehler.
Bei SpaCulture GmbH verstehen wir, dass die Technologie hinter einem Spa genauso wichtig ist wie die sichtbare Ausstattung. Wir helfen Ihnen, die richtigen Systeme auszuwählen und zu implementieren, die zu Ihrem Hotel und Ihren Gästen passen.
Barrierefreiheit und Inklusion im Wellnessbereich
Ein modernes Spa ist für alle Gäste zugänglich. Das ist nicht nur ethisch richtig - es ist auch geschäftlich sinnvoll. Gäste mit Mobilitätseinschränkungen, ältere Gäste und Gäste mit Behinderungen wollen ein Spa-Erlebnis geniessen.
Die Schweizer Normen für Barrierefreiheit (insbesondere die Norm SIA 500) definieren klare Anforderungen. Rampen statt Treppen, breite Türen, barrierefreie Toiletten und rutschfeste Oberflächen sind notwendig.
Ein barrierefreies Spa braucht auch Aufzüge oder Rampen zu den Umkleidebereichen. Rutschfeste Oberflächen in Nassräumen sind notwendig. Haltegriffe und Sitze in der Sauna und im Dampfbad helfen älteren Gästen.
Die Inklusion geht über Barrierefreiheit hinaus. Es geht darum, dass sich alle Gäste willkommen fühlen. Das bedeutet geschultes Personal, das weiss, wie man Gäste mit Behinderungen unterstützt. Es bedeutet flexible Buchungssysteme und ein echtes Engagement dafür, dass jeder Gast ein grossartiges Erlebnis hat.
Fazit: Massgeschneiderte Lösungen für nachhaltige Spa-Erfolge
Die Hotel-Spa-Planung ist der Anfang einer langfristigen Partnerschaft zwischen Ihrem Hotel und Ihren Gästen. Eine gut geplante Anlage mit guter Betriebspraxis wird Jahr für Jahr Wert schaffen.
Die grössten Fehler entstehen, wenn Hotels versuchen, Spa-Projekte allein zu bewältigen oder mit Anbietern arbeiten, die nur Produkte verkaufen wollen. Die richtige Herangehensweise ist eine Partnerschaft mit einem erfahrenen Berater, der Ihr Hotel versteht und Sie durch jeden Schritt begleitet - von der ersten Idee über die technische Umsetzung bis zur langfristigen Wartung.
Bei SpaCulture GmbH haben wir 25 Jahre Erfahrung in der Wellnessbranche. Wir verstehen nicht nur die technischen Anforderungen - wir verstehen auch die Gästeerwartungen, die Betriebsrealitäten und die wirtschaftlichen Anforderungen. Wir begleiten Hotels in der Schweiz bei der Planung und Realisierung massgeschneiderter Spa-Anlagen, die als hochwertige Rückzugsorte funktionieren und langfristig rentabel sind.
Eine nachhaltige Spa-Lösung ist nicht die günstigste oder die glänzendste. Sie ist die, die gut funktioniert, lange hält und Ihre Gäste lieben. Das ist, was wir bauen.
Schweizer Norm SIA 500 für Barrierefreiheit definiert die grundlegenden Anforderungen für barrierefreie Gebäude in der Schweiz. Richtlinien der Schweizerischen Gesellschaft für Hygiene bieten Standards für Hygienevorschriften in gewerblichen Wellnessanlagen. Für spezifische kantonale Anforderungen konsultieren Sie Ihr kantonales Gesundheitsamt.
Planungsphase | Fokus | Zeitrahmen |
Bedarfsanalyse | Zielgruppe, Gästeerwartungen, Flächeneffizienz | 4-8 Wochen |
Technische Planung | Lüftung, Elektrik, Wasseraufbereitung | 6-12 Wochen |
Design & Innenarchitektur | Materialwahl, Lichtkonzept, Akustik | 4-8 Wochen |
Investitionsplanung | Kostenberechnung, ROI-Analyse | 2-4 Wochen |
Betriebskonzept | Personal, Service-Standards, Qualitätsmanagement | 4-6 Wochen |
Projektabwicklung | Koordination, Zeitplanung, Digitalisierung | Laufend während Bau |
Häufig gestellte Fragen
Welche baurechtlichen Vorschriften gelten für Hotel-Spas in der Schweiz?
Hotel-Spas in der Schweiz müssen die kantonalen Bauvorschriften sowie die Hygiene- und Sicherheitsrichtlinien einhalten. Massgeblich sind die SIA-Normen (Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein), insbesondere jene für Lüftung, Elektrik und Wasseraufbereitung. Saunas und Dampfbäder unterliegen spezifischen Anforderungen bezüglich Materialien, Feuchtemanagement und Brandschutz. Eine frühzeitige Abstimmung mit den kantonalen Behörden und einem erfahrenen Planer sichert Konformität und verhindert teure Nachbesserungen.
Wie wichtig ist Nachhaltigkeit bei der Planung eines Hotel-Spas?
Nachhaltigkeit ist ein Erfolgsfaktor: Energieeffiziente Lüftungs- und Heizanlagen reduzieren Betriebskosten dauerhaft, während hochwertige Materialien Langlebigkeit und weniger Austausch garantieren. Schweizer Hotelgäste erwarten zunehmend nachhaltige Wellness-Konzepte. Wasser- und Energieeffizienz, kombiniert mit umweltfreundlichen Materialien, verbessern nicht nur die Betriebswirtschaft, sondern auch das Markenimage und die Gästezufriedenheit.
Welche Rolle spielt die Innenarchitektur bei der Gästezufriedenheit im Spa?
Die Innenarchitektur schafft die emotionale Grundlage für Entspannung. Lichtkonzepte, Materialwahl, Akustikplanung und räumliche Gestaltung beeinflussen direkt das Wohlbefinden der Gäste. Ein durchdachtes Design mit natürlichen Materialien, warmer Beleuchtung und ruhigen Zonen erhöht die Verweildauer, fördert positive Bewertungen und trägt zu höheren Umsätzen bei. Architektur ist nicht Dekoration, sondern Strategie zur Gästebindung.
Wie lange dauert ein Hotel-Spa-Projekt von der Planung bis zur Eröffnung?
Ein typisches Projekt dauert 12-18 Monate, abhängig von Grösse, Komplexität und Bauphase. Die Bedarfsanalyse und Konzeptentwicklung benötigen 2-3 Monate, die Genehmigungsverfahren 1-2 Monate, Ausschreibung und Vergabe 1-2 Monate, und die Bauphase 6-10 Monate. Parallele Prozesse und frühzeitige Koordination mit Behörden verkürzen die Gesamtdauer. Erfahrene Projektleitung minimiert Verzögerungen und Störungen im Hotelbetrieb.
Wie berechne ich die Rentabilität einer Wellness-Investition?
Die ROI-Berechnung berücksichtigt Investitionskosten, jährliche Betriebskosten (Personal, Energie, Wartung), erwartete Zusatzeinnahmen durch Spa-Services und Zimmerpreissteigerungen. Schweizer Hotels mit modernen Spa-Anlagen erzielen typischerweise 15-25% höhere Zimmerraten und 30-40% zusätzliche Nebeneinnahmen. Der Amortisationszeitraum liegt meist bei 6-10 Jahren. Eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsanalyse mit realistischen Gästeerwartungen und lokalen Marktdaten ist essentiell.
Welche Anforderungen gelten für Lüftung und Feuchtemanagement in Saunas und Dampfbädern?
Saunas benötigen Frischluftzufuhr und Abluftanlagen, um Feuchte und Geruchsbildung zu kontrollieren. Dampfbäder erfordern hochwertige Lüftungstechnik mit Feuchteregulierung, um Schimmelbildung zu verhindern. Die SIA-Normen schreiben spezifische Luftwechselraten vor. Professionelle Planung mit Fachleuten sichert optimale Feuchtemanagement, Langlebigkeit der Materialien und Gästekomfort. Fehlerhafte Planung führt zu hohen Folgekosten.
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